Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg
/ Region / Lage

Geografisch

Die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg stößt im Westen an die Gebirgskämme des Hochschwarzwaldes. Östlich von Villingen-Schwenningen dacht sich das landschaftlich reizvolle, waldbedeckte Schwarzwaldgebirge sanft ab und geht ohne deutliche Höhenunterschiede in die Hochfläche der Baar über. Im Osten schließt sich der große Heuberg an, eine Karstlandschaft mit typischen Wacholderheiden, Dolinen und von Waldstücken durchsetzten Wiesen und Äckern.

Wirtschaftshistorisch

Im Laufe der Jahrhunderte haben Generationen die Region gestaltet und eine spezifische Kultur entwickelt. Schon früh hatten die Menschen erkannt, dass ihre Chancen in der Verflechtung mit der nahen und fernen Umgebung liegen. Die Produktion umfasste weit mehr als nur Konsumgüter des täglichen Bedarfs. Die entstehenden Eisenhämmer, Drahtzüge, Sägemühlen, Glashütten, Papiermühlen, Brauereien, handwerklichen Uhrmachereien, Messerschmieden und Waldgewerbe waren Vorläufer der modernen Industrie.

heute und zukünftig

Die weltweite elektronische Kommunikation beschleunigt das Marktgeschehen. Die Innovationsfähigkeit der Unternehmen bleibt der entscheidende Faktor, um die Zukunftsfähigkeit eines Industriestandortes zu sichern - das bewies in besonderem Maße die Geschichte der Wirtschaftsregion Schwarzwald-Baar-Heuberg.

Vor allem kleine und mittlere Betriebe der Elektrotechnik/Elektronik, der Feinmechanik, der Medizintechnik, der Mess-, Regel- und Steuerungstechnik sowie des Maschinenbaus haben in den letzten Jahrzehnten die innovative Herausforderung gemeistert.

Die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg zeichnet sich durch eine relativ hohe, über dem Landesdurchschnitt liegende Industriedichte, eine dominierende mittelständische Industrie und zugleich durch einen hohen Freizeit- und Erholungswert aus. Die Wirtschaftsstandorte sind nicht nur im ökologischen Grüngürtel eingebunden, sondern vereinen auch Wohnen, Leben und Tradition miteinander.

(Quelle: Auszüge aus dem Aufsatz von Prof. Dr. Willi A. Boelcke im Buch "Schwarzwald-Baar-Heuberg")

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