Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg

Wirtschaft und Arbeitsmarkt in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg befinden sich in guter Verfassung. Zukunftsträchtige Branchen, eine gesunde Unternehmenslandschaft und gut ausgebildete Fachkräfte haben bislang Innovation, Wachstum und Wohlstand garantiert. Damit das so bleibt, gilt es, die verschiedenen Potenziale von Fachkräften im In- und Ausland verstärkt zu fördern und zu nutzen. Darum gründeten am 16. September 2013 in Anwesenheit von Ministerialdirektor Rolf Schumacher vom Landesministerium für Finanzen und Wirtschaft Vertreter von Wirtschaftsförderung, Agentur für Arbeit, Arbeitgeberverbänden, Kammern, Gewerkschaften und Bildung aus der Region die Fachkräfteallianz Gewinnerregion. Dazu unterzeichneten alle Partner in der Agentur für Arbeit in Villingen-Schwenningen eine Vereinbarung.

 

Hier finden Sie die Pressemitteilung zur Informationsveranstaltung des Arbeitskreises „Beschäftigung Älterer erhöhen“: Personal 50+ - Weiterbildung von älteren Beschäftigten

Hier finden Sie die Pressemitteilung zum Lenkungskreis der Fachkräfteallianz Gewinnerregion_22.02.2016

Jahresbilanz 2015 der Fachkräfteallianz Gewinnerregion

Hier finden Sie die  Pressemeldung zur Gründung

Hier finden Sie die unterzeichnete Vereinbarung der Fachkräfteallianz Gewinnerregion

 

Projektkonzept "Beschäftigung von Frauen erhöhen"

ein Mitte 2014 gegründeter Arbeitskreis will die „Beschäftigung von Frauen erhöhen“ und ruft entsprechende Projekte ins Leben. Zur ersten Sitzung trafen sich die Mitglieder des Arbeitskreises, unter ihnen Unternehmerinnen sowie Vertreter von Institutionen und Kommunen im Welcome Center Gewinnerregion in Villingen-Schwenningen. In regem Austausch wurden Ideen und Lösungsansätze gesammelt, um im nächsten Schritt konkrete Projekte und Maßnahmen zu starten. 

Cornelia Lüth, Koordinierungsstelle Fachkräfteallianz Gewinnerregion bei der Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg stellte zunächst die Fachkräfteallianz Gewinnerregion vor und erklärte, dass von fünf definierten Handlungsfeldern bereits drei bearbeitet werden (Gezielte Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte aus dem In – und Ausland, Beschäftigung älterer Personen erhöhen, Menschen mit Migrationshintergrund besser integrieren).

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Projektgruppe "Beschäftigung älterer Personen erhöhen"

Die Fachkräfteallianz Gewinnerregion geht nach Projekten zur Fachkräfteanwerbung im Ausland weitere Themenfelder an. Ein Arbeitskreis befasst sich in den kommenden Monaten mit der „Beschäftigung älterer Personen“ und wird entsprechende Maßnahmen entwickeln. Zur ersten Ideenwerkstatt trafen sich die Mitglieder der Fachkräfteallianz Gewinnerregion in der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Villingen-Schwenningen. Nach regem Austausch und Diskussion legte der Kreis einen inhaltlichen Schwerpunkt fest: Personalentwicklung 50+.

Mit dieser neuen Initiative bearbeitet die von der regionalen Wirtschaftsförderung ins Leben gerufene Fachkräfteallianz Gewinnerregion einen weiteren Punkt der Vereinbarung, die von den beteiligten Partnern im September unterzeichnet wurde. Die fünf Handlungsfelder der Vereinbarung beinhalten Aktivitäten in folgenden Bereichen: Erhöhung der Erwerbspartizipation von Frauen, Erhöhung der Beschäftigung älterer Personen, Halten von Fachkräften in der Region, gezielte Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte aus dem In- und Ausland sowie die bessere Integration von Menschen mit Migrationshintergrund.  

Der neu gegründete Arbeitskreis wird sich in regelmäßigen Abständen treffen, um Maßnahmen zu erarbeiten wie beispielsweise Workshops, Öffentlichkeitskampagnen oder Beratung vor Ort.

Das Thema Personalentwicklung 50+ umfasst mögliche Arbeitsfelder wie die Ausbildung als auch die Weiterbildung Älterer, die Sensibilisierung von Arbeitgebern, Führungskräften und Personalverantwortlichen sowie den Entwurf von Karrieremodellen 50+. Zielgruppen werden die Beschäftigten selbst und die Unternehmen sein.

Die Industrie- und Handelskammer Schwarzwald-Baar-Heuberg hat sich bereit erklärt, die Projektgruppe „Beschäftigung älterer Personen erhöhen“ zu leiten.

Die Fachkräfteallianz Gewinnerregion wird unterstützt durch das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

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Projektkonzept "Spanische Auszubildende für das Handwerk"

Mit dem Projekt „Spanische Auszubildende für das Handwerk“ wollen wir Handwerksunternehmen der Landkreise Rottweil, Schwarzwald-Baar und Tuttlingen darin unterstützen und Perspektiven aufzeigen.

Geplant ist, spanische Bewerber zwischen 18 und 35 Jahren für den Ausbildungsberuf Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik an Betriebe der Region zu vermitteln. Hierbei sollen Deutschkurse und ein Praktikum zu einem Ausbildungsvertrag führen.

Das Projekt läuft im Rahmen der „Fachkräfteallianz Gewinnerregion“ und wird getragen von der

  • Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg
  • Agentur für Arbeit Rottweil – Villingen-Schwenningen
  • Handwerkskammer Konstanz
  • Kreishandwerkerschaften und Innungen für Sanitär, Heizungs- und Klimatechnik der Landkreise Rottweil, Tuttlingen und des Schwarzwald-Baar-Kreises
  • Zentralen Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit (ZAV).

Gefördert wird das Projekt durch das Förderprogramm MobiPro-EU des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, den Schwarzwald-Baar-Kreis und die Sparkassen der Region.

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Projektkonzept Handwerker

Projekt „Spanische Fachkräfte für das Handwerk“

Angesichts des steigenden Fachkräftebedarfs im Bereich des Handwerks hat die Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg zusammen mit der Agentur für Arbeit und unter Beteiligung der Handwerkskammer Konstanz und der Kreishandwerkerschaften dieses Projekt gestartet. Arbeitssuchende, ausgebildete und berufserfahrene Handwerker aus Spanien wurden für heimische Unternehmen angeworben, die händeringend nach Fachkräften suchen.

Gesucht wurde den in den Berufsgruppen
- Elektriker; Metallbauer (Schlosser); Anlagenmechaniker für Heizung, Sanitär und Klima;  Maurer; Maler/Lackierer; Stuckateur für Betriebe im Schwarzwald-Baar-Kreis und in den Landkreisen Rottweil und Tuttlingen.

Zwei Elektriker, drei Maurer, ein Stuckateur und drei Anlagenmechaniker für Heizung, Klima und Sanitär sind seit Ostermontag in der Gewinnerregion.

Die jeweils vierwöchigen Intensiv-Deutschkurse, die im April 2013 starten und im August fortgesetzt werden, sind eigens für dieses Projekt von der Wirtschaftsförderung SBH organisiert worden. Die Kosten des Unterrichts mit insgesamt 320 Stunden werden aus ESF-Mitteln durch das BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) gefördert.

Finanziell unterstützt wird das Projekt von der Handwerkskammer Konstanz, den Kreishandwerkerschaften der Landkreise Schwarzwald-Baar, Rottweil und Tuttlingen und darüber hinaus von den Sparkassen der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. Mehr erfahren Sie hier.

 

Projektkonzept Ingenieure

Bereits zu Anfang des Jahres 2012 plante die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Schwarzwald-Baar-Heubergt ein Kooperationsprojekt zur Rekrutierung von arbeitssuchenden spanischen Ingenieuren/-innen.

Hierzu wurde das Projekt Fachkräfteallianz Gewinnerregion aus der Taufe gehoben, das vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg unterstützt und in Zusammenarbeit mit Baden-Württemberg International, der Agentur für Arbeit und SüdwestMetall durchgeführt wurde. Weitere Partner waren die IHK, die Handwerkskammer, der DGB und die IG Metall.

Unternehmen aus der Region, die ihre freien Stellen auf dem einheimischen Arbeitsmarkt bisher nicht besetzen konnten, sollten gezielt mit spanischen Bewerbern in Kontakt kommen.

Voraussetzung neben der fachlichen Qualifikation der Bewerber war die Beherrschung von Grundkenntnissen der deutschen Sprache in Wort und Schrift. Die potentiellen Bewerbern/-innen wurden entsprechend der Anforderungsprofile der Unternehmen der Region Schwarzwald - Baar - Heuberg über die regionale Arbeitsagentur/Zentrale Auslandsvermittlung (ZAV)/Eures-Berater in Spanien rekrutiert. Nach einem mit den Unternehmen abgestimmten Auswahlverfahren kamen im Juni 2012 rund 100 spanische Ingenieure für zwei Tage nach Villingen-Schwenningen, um dort auf einer zentralen Veranstaltung mit etwa 40 regionalen Betrieben in Kontakt zu treten und zu Vorstellungsgesprächen bei den am Projekt beteiligten Unternehmen eingeladen zu werden. Die Anwerbeaktion erfolgte in Übereinstimmung mit der spanischen Botschaft in Berlin und mit der Agentur für Arbeit. Alle Partner und Infos über das Projekt finden Sie auf der Unterseite "Fachkräfteinitiative Spanische Ingenieure" und direkt hier.


Als Projekt lief ebenso eine Kooperation mit dem Goetheinstitut in Schwäbisch-Hall. Hierzu finden Sie auf unserer     Unterseite "Kooperation Goetheinstitut" und direkt hier weitere Informationen


Unterstützt durch das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und aus Landesmitteln des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft.

 
 
 
 

 

 

 

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